Danke startsocial !

VIDU nutzt Beratungsstipendium um Netz der Selbsthilfegruppen auszuweiten
Entwicklung Starterkit für Selbsthilfegruppen

Im vergangenen Sommer hatten wir uns bei startsocial beworben, dem bundesweiten Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Über 300 Vereine und Initiativen nahmen teil. 100 davon haben ein viermonatiges Beratungs-Stipendium gewonnen.

Wir waren dabei! Von November 2017 bis Februar 2018 wurden wir von zwei externen Coaches beraten. Regelmäßig gab es Treffen, die oft bis in die Abendstunden gingen. Den Coaches war es wichtig, unsere ehrenamtliche Kraft zu bündeln. Der Kern unserer Arbeit wurde uns innerhalb dieses Prozesses sehr viel deutlicher.

Was haben wir in der startsocial-Beratungsphase gelernt?

Die Nähe zu früh verwitweten Menschen erreichen wir am allerbesten mit einem Ausbau der regionalen Selbsthilfegruppen:

Unsere mit den startsocial-Coaches erarbeitete Aufgabe für die nächsten Jahre: Das Netz der regionalen VIDU-Selbsthilfegruppen muss noch größer werden.

Ein erster Erfolg: In Düren hat sich eine neue Selbsthilfegruppe gegründet, die sich von nun an monatlich trifft!

Wie geht es weiter?

Um den Aufbau einer Selbsthilfegruppe noch einfacher zu machen, entwickeln wir derzeit ein Starter-Kit mit allem, was den Start einer eigenen Selbsthilfegruppe erleichtert. Die Idee des Starter-Kits haben wir beim startsocial-Präsentationsabend in Düsseldorf präsentiert:

Wir entwickeln ein VIDU-Starterkit, um die Neugründung von Selbsthilfegruppen einfacher zu machen.

Auf dem startsocial-Stipendiatentag in Berlin zeigte der VIDU-Vorstand das Ergebnis der Coachingphase in einem Plakat, das wir zurzeit für alle regionalen Selbsthilfegruppen drucken lassen:

Sabine Lübben und Ellen Peiffer vom VIDU-Vorstand präsentieren in Berlin das im startsocial-Beratungsprozess entwickelte Plakat mit der Kernaussage: "Wir sind 'wie Du' und haben unsere Lebenspartner früh verloren. Viele von uns haben minderjährige Kinder. Wir bieten Selbsthilfe von Betroffenen für Betroffene. Durch den Aufbau neuer Gruppen und die Unterstützung bestehender Gruppen in verschiedenen Städten wollen wir die Idee der Selbsthilfe für früh Verwitwete weiter verbreiten."

Leider waren wir nicht unter den 25 Stipendiaten, die eine startsocial-Geldförderung erhielten. Aber: das, was wir in dieser Zeit gelernt haben, ist uns sehr viel mehr wert als Geld. Danke startsocial ! Noch mehr über startsocial, den Wettbewerb und die anderen Stipendiaten erfahrt ihr hier: startsocial

Frühjahr 2018

Bundesweites Fotoprojekt und Ausstellung „Das Problem sind die Sonntage“

Bundesweit

Es ist uns ein großes Anliegen, Menschen über unsere Arbeit zu informieren. Möglichst viele Menschen in Deutschland sollen wissen, dass es uns als Verein gibt, um gegebenenfalls auf uns zurückgreifen zu können – als Betroffener, Angehöriger, Freund, Seelsorger, Begleiter. Derzeit beschäftigt sich der junge Kölner Fotograf Jann Höfer innerhalb seiner Studienarbeit an der Fachhochschule Dortmund mit einer Ausstellung und Dokumentation, in der er Menschen porträtiert, die vom frühen Verlust ihres Partners betroffen sind. Über den Fortgang der Arbeit berichten wir hier. Die Ausstellung soll an ausgewählten Orten und im Internet präsentiert werden.

Jann Höfer zu seinem Projekt

“Die Arbeit Das Problem sind die Sonntage befasst sich mit der Rekonstruktion von Erinnerungen jung verwitweter Menschen. Es ist eine fotografische Annäherung an den Gefühlszustand nach dem Verlust des Partners. Die unmittelbare Zeit nach dem Tod und der Weg zurück in den Alltag sollen beleuchtet werden. Darüberhinaus möchte ich auf „Spurensuche“ der verstorbenen Person gehen, mit Familienfotos und/oder Gegenständen der Person, sowie einer metaphorischen Ebene den leeren Platz erkunden, den die Person hinterlassen hat. Die Arbeit soll dabei helfen ein größeres Bewusstsein für die Thematik zu schaffen.”

Fotograf sucht Interviewpartner

Für unsere Ausstellung "Das Problem sind die Sonntage" suchen wir noch jung verwitwete Frauen und Männer, die gemeinsam mit dem Fotografen Jann Höfer über ihre Trauergeschichte sprechen wollen. Sehr behutsam wird Jann die Ergebnisse dieser Gespräche auch fotografisch festhalten. Unser Vorstandsmitglied Sabine Lübben war bereits im Interview und ist von der Empathie des jungen Kölner Fotografen beeindruckt. Bei Interesse könnt ihr euch bei uns im Vorstand melden: vorstand@verein-verwitwet.de

oder direkt mit Jann Höfer Kontakt aufnehmen:

mail@jannhoefer.de
Telefon: 01 63 – 1 52 24 49
www.jannhoefer.de

Bundesweites Fotoprojekt und Ausstellung „Das Problem sind die Sonntage“

2017/18

VIDU ist Beratungs-Stipendiat des bundesweiten Wettbewerbs "startsocial" unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel

Endspurt! Welche 25 der 100 Projekte, die ein Beratungsstipendium gewonnen hatten, werden im Frühsommer nach Berlin eingeladen? Am 28. Februar ist der letzte Abgabetermin für den Abschlussbericht. Und dann heißt es: Daumen drücken!

ganzjährig

Briefaktion “Zurück ins Leben”

Bundesweit

Positive und aufbauende Post im Briefkasten ist das, was im ersten Jahr der Trauer manchmal fehlt - das wissen wir aus eigener Erfahrung und haben sechs Briefe entwickelt, die man für sich selber, für eine trauernde Freundin oder einen trauernden Freund anfordern kann. Auch Trauerbegleiter oder Seelsorger können sich die Briefe schicken lassen, um ins Gespräch zu kommen oder dem Trauernden etwas da zu lassen. Die Briefe sind persönlich gestaltet und sollen dabei helfen, den dunklen Alltag ein wenig aufzuhellen. Jeder Brief erhält Erfahrungsberichte, Anregungen, kleine Geschichten oder Gedanken. Die Briefaktion "Zurück ins Leben" ist für den Empfänger unabhängig von einer Vereins-Mitgliedschaft. Weitere Informationen unter info@verein-verwitwet.de

 

VIDU: Briefaktion “Zurück ins Leben”

19.06.2018

Das Leben mit Kindern

Forum

Neulich traf ich eine "alte" Schulfreundin...

15.07.2018

Treffen der Regionalgruppe Hannover

Hannover
15:00 Uhr

Unsere monatlichen Treffen bieten die Möglichkeit, andere Betroffene kennen zu lernen und sich auszutauschen.

22.07..2018

Der Sonntagsgedanke in unserem Forum

Forum

..Ein Umzug kann einen, wenn es ein...

04.08.2018

Treffen der Regionalgruppe Würzburg

Würzburg
19:00 Uhr

Wir treffen uns in gemütlicher Runde zum gemeinsamen Austausch.

05.08.2018

Treffen der Regionalgruppe Köln

Köln
11:00 Uhr

Wir treffen uns -mit und ohne Kinder- zum gemeinsamen Frühstück. Interessierte sind herzlich willkommen!

11.08.2018

Treffen der Regionalgruppe Ulm

Neu-Ulm
15:00

Grillfest der Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm

Interessierte sind herzlich willkommen!

19.08.2018

Treffen der Regionalgruppe "überLEBENSMUT" Coesfeld

Coesfeld

Beim gemeinsamen Kaffeetrinken und in Gesprächsrunden bieten wir die Möglichkeit zum Austausch

26.08.2018

Treffen der Regionalgruppe Düren

Düren
15:00 Uhr

Andere Betroffene kennen lernen, sich austauschen, Zuversicht tanken  - das ist das Ziel dieser neu gegründeten VIDU-Selbsthilfegruppe

28.10.2018

Gedenktag für früh verstorbene Partnerinnen und Partner

Bundesweit
Ganztägig

2017 haben wir einen gemeinsamen Gedenktag für unsere früh verstorbenen Partner initiiert. An diesem Tag, immer am letzten Sonntag im Oktober, wollen wir  mit anderen Betroffenen und einer interessierten Öffentlichkeit ins Gespräch kommen und mit unterschiedlichen Aktionen auf ein Schicksal aufmerksam machen, das wir mit vielen anderen Menschen teilen. Wir fangen klein an und hoffen auf Mitstreiterinnen und Mitstreiter, so dass unsere Idee langsam aber stetig wächst und eigene Flügel bekommt. Gemeinsam mit einer Grafikerin und  einer Texterin haben wir ein Logo, eine Teelicht-Banderole und einen Flyer entwickelt: "Ein Licht für dich! Gemeinsam an früh Verstorbene erinnern" findet auch 2018 statt: am Sonntag, den 28.10.2018.

Jeder kann mitmachen! Einfach die Teelicht-Banderole auf normalem oder besser noch transparentem Papier ausdrucken. Längsdruck ergibt eine kleine Banderole, Querdruck eine größere, die perfekt zu handelsüblichen Glas-Teelichtern passt. Am 28.10. stellen wir unsere Teelichter ins Fenster. Wir denken ganz in Stille und für uns an unsere Partner oder laden Freunde ein. Wir igeln uns zu Hause ein oder machen einen Ausflug - alleine oder mit anderen - in die Natur oder an einen Ort der gemeinsamen Erinnerungen ...

Rechtlicher Hinweis: Bitte verwenden Sie die Streichhölzer und Banderolen nur bestimmungsgemäß und geben Sie Beides nicht in die Hände von Minderjährigen. Stellen Sie das Teelicht in ein passendes Glas und lassen es nie unbeaufsichtigt brennen. Falls Sie die Streichhölzer oder Banderole weitergeben wollen, erinnern Sie die Beschenkten bitte auch an den bestimmungsgemäßen Gebrauch! Danke J

Ein Licht für dich - VIDU