Bundesweites Fotoprojekt und Ausstellung „Das Problem sind die Sonntage“

2019/2020
Bundesweit

Es ist uns ein großes Anliegen, Menschen über unsere Arbeit zu informieren. Möglichst viele Menschen in Deutschland sollen wissen, dass es uns als Verein gibt, um gegebenenfalls auf uns zurückgreifen zu können – als Betroffener, Angehöriger, Freund, Seelsorger, Begleiter. Derzeit beschäftigt sich der junge Kölner Fotograf Jann Höfer innerhalb seiner Studienarbeit an der Fachhochschule Dortmund mit einer Ausstellung und Dokumentation, in der er Menschen porträtiert, die vom frühen Verlust ihres Partners betroffen sind. Über den Fortgang der Arbeit berichten wir hier. Die Ausstellung soll an ausgewählten Orten und im Internet präsentiert werden.

Jann Höfer zu seinem Projekt

“Die Arbeit Das Problem sind die Sonntage befasst sich mit der Rekonstruktion von Erinnerungen jung verwitweter Menschen. Es ist eine fotografische Annäherung an den Gefühlszustand nach dem Verlust des Partners. Die unmittelbare Zeit nach dem Tod und der Weg zurück in den Alltag sollen beleuchtet werden. Darüberhinaus möchte ich auf „Spurensuche“ der verstorbenen Person gehen, mit Familienfotos und/oder Gegenständen der Person, sowie einer metaphorischen Ebene den leeren Platz erkunden, den die Person hinterlassen hat. Die Arbeit soll dabei helfen ein größeres Bewusstsein für die Thematik zu schaffen.”

Fotograf sucht Interviewpartner

Für unsere Ausstellung "Das Problem sind die Sonntage" suchen wir noch jung verwitwete Frauen und Männer, die gemeinsam mit dem Fotografen Jann Höfer über ihre Trauergeschichte sprechen wollen. Sehr behutsam wird Jann die Ergebnisse dieser Gespräche auch fotografisch festhalten. Unser Vorstandsmitglied Sabine Lübben war bereits im Interview und ist von der Empathie des jungen Kölner Fotografen beeindruckt. Bei Interesse könnt ihr euch bei uns im Vorstand melden: vorstand@verein-verwitwet.de

oder direkt mit Jann Höfer Kontakt aufnehmen:

mail@jannhoefer.de
Telefon: 01 63 – 1 52 24 49
www.jannhoefer.de

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Bundesweites Fotoprojekt und Ausstellung „Das Problem sind die Sonntage“
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