Was kann ich tun, wenn keine VIDU-Gruppe in meiner Nähe ist?

Wie kann ich eine eigene VIDU-Gruppe gründen?

Nach dem Verlust des Partners oder der Partnerin ist es wichtig, Kontakt mit Menschen zu knüpfen, die dasselbe Schicksal teilen. Oft gibt es aber kein passendes Angebot für junge Trauernde in der näheren Umgebung. Auch Angebote, die sich an Trauernde mit Kindern richten sind selten.

Aus diesem Grund haben wir ein "Starterkit" zusammengestellt, dass es interessierten Betroffenen erleichtert, eine eigene Selbsthilfegruppe zu gründen. Unser Angebot richtet sich auch an engagierte Menschen aus dem sozialen Bereich, die sich vorstellen können, Betroffenen bei der Organisation einer Selbsthilfegruppe zu helfen.

Das "VIDU-Starterkit" enthält eine Broschüre, in der wir viele Tipps zusammengestellt haben: zum Beispiel mögliche Themen für Gesprächsrunden und Informationen darüber, wie man eine Pressemitteilung für die örtliche Zeitung schreibt. Es gibt außerdem ein Plakat, das man am Versammlungsort aufhängen kann, eine Anregung für den Gesprächseinstieg sowie "Ermutigungskarten", die die Teilnehmenden mit nach Hause nehmen u.v.m.

Der vollständige Inhalt des Paketes findet sich im Downloadbereich auf unserer Webseite. Angefordert werden kann das "VIDU-Starterkit" per E-Mail: starterkit@verein-verwitwet.de

Unser Angebot ist kostenlos für Betroffene. Trauerbegleiter und andere Interessierte bitten wir um eine Spende, für die wir gerne eine Spendenbescheinigung ausstellen (Volksbank Köln-Bonn e.G., IBAN17 3806 0186 82102 3060 16).

Die neuen VIDU-Flyer sind da

Ab sofort können die neuen Vereinsflyern mit allen Angeboten, die VIDU bereitstellt, angefordert werden. Hierzu genügt eine E- Mail an vorstand@verein-verwitwet.de
Der Flyer steht ebenfalls zum Download zur Verfügung.

 

Menschen, die früh ihren Partner verlieren, erfahren die größte Unterstützung im Austausch mit anderen Betroffenen. Schritt für Schritt wollen wir unser Netzwerk mit Hilfe des "VIDU-Selbsthilfegruppen-Starterkits" und Unterstützung durch Laien und Profis vergrößern. Fotos: Monika Niemöller.

2018/2019

Bundesweites Fotoprojekt und Ausstellung „Das Problem sind die Sonntage“

Bundesweit

Es ist uns ein großes Anliegen, Menschen über unsere Arbeit zu informieren. Möglichst viele Menschen in Deutschland sollen wissen, dass es uns als Verein gibt, um gegebenenfalls auf uns zurückgreifen zu können – als Betroffener, Angehöriger, Freund, Seelsorger, Begleiter. Derzeit beschäftigt sich der junge Kölner Fotograf Jann Höfer innerhalb seiner Studienarbeit an der Fachhochschule Dortmund mit einer Ausstellung und Dokumentation, in der er Menschen porträtiert, die vom frühen Verlust ihres Partners betroffen sind. Über den Fortgang der Arbeit berichten wir hier. Die Ausstellung soll an ausgewählten Orten und im Internet präsentiert werden.

Jann Höfer zu seinem Projekt

“Die Arbeit Das Problem sind die Sonntage befasst sich mit der Rekonstruktion von Erinnerungen jung verwitweter Menschen. Es ist eine fotografische Annäherung an den Gefühlszustand nach dem Verlust des Partners. Die unmittelbare Zeit nach dem Tod und der Weg zurück in den Alltag sollen beleuchtet werden. Darüberhinaus möchte ich auf „Spurensuche“ der verstorbenen Person gehen, mit Familienfotos und/oder Gegenständen der Person, sowie einer metaphorischen Ebene den leeren Platz erkunden, den die Person hinterlassen hat. Die Arbeit soll dabei helfen ein größeres Bewusstsein für die Thematik zu schaffen.”

Fotograf sucht Interviewpartner

Für unsere Ausstellung "Das Problem sind die Sonntage" suchen wir noch jung verwitwete Frauen und Männer, die gemeinsam mit dem Fotografen Jann Höfer über ihre Trauergeschichte sprechen wollen. Sehr behutsam wird Jann die Ergebnisse dieser Gespräche auch fotografisch festhalten. Unser Vorstandsmitglied Sabine Lübben war bereits im Interview und ist von der Empathie des jungen Kölner Fotografen beeindruckt. Bei Interesse könnt ihr euch bei uns im Vorstand melden: vorstand@verein-verwitwet.de

oder direkt mit Jann Höfer Kontakt aufnehmen:

mail@jannhoefer.de
Telefon: 01 63 – 1 52 24 49
www.jannhoefer.de

Bundesweites Fotoprojekt und Ausstellung „Das Problem sind die Sonntage“

ganzjährig

Briefaktion “Zurück ins Leben”

Bundesweit

Positive und aufbauende Post im Briefkasten ist das, was im ersten Jahr der Trauer manchmal fehlt - das wissen wir aus eigener Erfahrung und haben sechs Briefe entwickelt, die man für sich selber, für eine trauernde Freundin oder einen trauernden Freund anfordern kann. Auch Trauerbegleiter oder Seelsorger können sich die Briefe schicken lassen, um ins Gespräch zu kommen oder dem Trauernden etwas da zu lassen. Die Briefe sind persönlich gestaltet und sollen dabei helfen, den dunklen Alltag ein wenig aufzuhellen. Jeder Brief erhält Erfahrungsberichte, Anregungen, kleine Geschichten oder Gedanken. Die Briefaktion "Zurück ins Leben" ist für den Empfänger unabhängig von einer Vereins-Mitgliedschaft. Weitere Informationen unter info@verein-verwitwet.de

 

VIDU: Briefaktion “Zurück ins Leben”

07.12..2018

Das Leben mit Kindern

Forum

Ein Sportturnier. Nicht irgendeins...

05.01.2019

Treffen der Regionalgruppe Würzburg

Würzburg
19:00 Uhr

Wir treffen uns in gemütlicher Runde zum gemeinsamen Austausch.

06.01.2019

Treffen der Regionalgruppe Ulm

Neu-Ulm
15:00

Wehnachtsfeier - Anmeldung erforderlich!

06.01.2019

Treffen der Regionalgruppe Köln

Köln
11:00 Uhr

Traditionell findet im Septmber ein Grillen statt. Interessierte mit und ohne Kinder sind herzlich willkommen!

20.01.2019

Treffen der Regionalgruppe Hannover

Hannover
15:00 Uhr

Unsere monatlichen Treffen bieten die Möglichkeit, andere Betroffene kennen zu lernen und sich auszutauschen.

20.01.2019

Treffen der Regionalgruppe "überLEBENSMUT" Coesfeld

Coesfeld

Beim gemeinsamen Kaffeetrinken und in Gesprächsrunden bieten wir die Möglichkeit zum Austausch

27.01.2019

Treffen der Regionalgruppe Düren

Düren
15:00 Uhr

Andere Betroffene kennen lernen, sich austauschen, Zuversicht tanken  - das ist das Ziel dieser neu gegründeten VIDU-Selbsthilfegruppe